Archiv der Kategorie: Rezepte

Bärlauch- immer der Nase nach

Der Winter ist vorbei und mit den ersten Sonnenstrahlen erwacht bei vielen von uns der uralte Jagd- und Sammeltrieb. Wir wollen raus in die Natur, Sonne tanken und früh austreibendes Wildgemüse wie zum Beispiel den Bärlauch ernten. Denn den gibts jetzt in Laubwäldern und an Bachläufen. Bevor er ab April bis Mai blüht, sollen die jungen Blätter in unsere Töpfe. Bärlauch- immer der Nase nach weiterlesen

Die geniale Gemüsebrühe

Vieles, was wir in unseren Küchen nutzen, sind Dinge, die die Welt nicht braucht. Auf wenige gute Grundzutaten können wir allerdings nicht verzichten: Die selbstgemachte Gemüsebrühe z.B., die gänzlich ohne Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe auskommt. Diese Paste hält sich wegen ihres Salzgehaltes etwa ein Jahr lang im Kühlschrank, braucht nicht viel Zubereitungszeit, ist preisgünstiger und schmeckt besser als die gekaufte. Sie macht als Würze von Mahlzeiten schneller satt und verführt nicht so sehr zum Weiteressen, wie das die industriellen Trockenwürzen tun:

700 g frisches Suppengemüse (das sind etwa eine Stange Porree, ein kleiner Sellerie mit
einigen Blättern, zwei Möhren, eine kleine Petersilienwurzel) mit einer Handvoll frischer Petersilie und 100 g (Meer)Salz im Mixer zu einer groben Paste schreddern, in Schraubgläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Hält sich etwa ein Jahr.
Für eine schnelle Tasse Brühe übergießt man einen gehäuften Teelöffel mit heißem Wasser. Für einen Liter Brühe braucht es etwa einen gehäuften Esslöffel.

Worauf warten wir noch?

Heißer Apfeltee für kalte Tage

Ärgert es Sie auch, wenn Sie vor den kilometerlangen Früchtetee-Regalen im Supermarkt sich endlich für einen Heißgetränkbeutel entschieden haben und es dann aus dem Beutel viel besser riecht als in der Tasse schmeckt? Die vollmundigen Versprechungen und exotischen Bilder auf den Paketen halten selten das, was sie zusagen. Irgendwie schmeckt das alles nach nach manweißnichtwie. Noch schlimmer dran ist man mit den fixen Instant-Angeboten. Die schmecken in der Regel nach gaaaanz viel Zucker und sonst gar nichts.

Sie wollen einen ehrlichen Früchtetee? Der geht so:
Einen Apfel, am besten Boskop, und ein kleines Stück Ingwer in feine Scheiben schneiden. Mit einer Stange Zimt und zwei bis drei Nelken in einer Teekanne mit kochend heißem Wasser übergießen. In einer Glaskanne sieht das besonders hübsch aus. Vielleicht noch einen Anisstern dazu? Der Tee solte mindestens 20 Minuten ziehen. Je länger er das darf, umso besser schmeckt er. Auch lauwarm ein Genuss. Na dann……