Die Landkarte des guten Geschmacks

Der neue Slow Food Genussführer Deutschland 2017/18 ist da. Am unteren Buchrand so leuchtend orange wie „ein Kürbis frisch vom Feld“ und mit 605 Seiten und mehr als 500 getesteten Lokalitäten fast genau so dick. Mit mehr als 500 getesteten Gasthäusern, Restaurants und Fischkaten ist er ein unverzichtbarer Wegweiser für die regionale Küche. Davon sind in der neuen Ausgabe 157 neue Lokale – überwiegend aus dem Norden und Osten – hinzu gekommen. 50 der in den älteren Ausgaben erwähnten Lokale wurde das Schnecken-Emblem aberkannt.

Besonders freut die Slow Fooder, dass die Deutschlandkarte auf den Umschlagseiten des Genuss-führeres mit vielen roten Stecknadelköpfen gespickt ist. Ein Hinweis auf diejenigen Lokalitäten, die nach den Slowfoodgrundsätzen arbeiten. Danach gibt es zunehmend empfehlenswerte Lokale und immer weniger weiße Flecken. Die Landkarte des guten Geschmacks weiterlesen

Petition gegen die Bevormundung der Ernährungsberatung durch die Krankenkassen

Die von der DGE empfohlene Ernährung ist für viele Menschen kontrainduziert. Durch die Kohlenhydratliberalisierung werden viele Stoffwechselstörungen (Diabetes, Fettstoffwechselstörungen etc) verschlimmert. Das ist in Beraterkreisen schon seit Jahrzehnten bekannt. Leider hat sich dieses Wissen noch nicht bei den Krankenkassen durchsetzen können. Sie berufen sich auf die Aussagen der DGE und bezuschussen verordnete Ernährungsberatung nur, wenn diese auf der Basis der DGE-Empfehlungen geschehen. Petition gegen die Bevormundung der Ernährungsberatung durch die Krankenkassen weiterlesen

Druck Dir mal ´ne Pizza

Schon wieder klopft die schöne neue Welt an meine Tür. Das hat sie im Laufe meines Lebens schon oft getan. Was ist es jetzt? Ein Drucker. Nicht der, der in meinem Arbeitszimmer manchmal Papiere frisst und sie in verschmierten Fetzen unter Zwang und zeitraubender Kleinarbeit wieder hergibt. Mit dem kann ich inzwischen umgehen. Aber das hier übertrifft alles. Ein Essensdrucker, der auf Befehl Pizza ausdruckt oder Kartoffelbrei und Erbsen in Form von kleinen Empire-State-Buildings auf unsere Teller häufeln kann. Druck Dir mal ´ne Pizza weiterlesen

Die Geburt eines Leckerbissens: Amaretto-Zipfel

Dazu braucht es die Verkettung mehrerer unglücklicher Umstände. Man komme am späten Abend nach Hause und sinke in den Fernseh-Sessel. Dann fällt einem siedend heiß ein, das man doch am nächsten Tag etwas Kulinarisches zum Buffet einer Weihnachtsfeier beisteuern wollteamarettozipfel. Na dann aber hurtig. Ab in die Küche und einen Teig aus geriebenen Mandeln, Rohrzucker, Butter, einem Ei, einem Teelöffel Backpulver und etwas Vanillezucker angerührt und in eine leicht gefettete Springform gefüllt. Perfekt? Perfekt! Ab in den Backofen und die Temperatur unbedingt zu hoch einstellen. Die Geburt eines Leckerbissens: Amaretto-Zipfel weiterlesen

10 Tipps für Typ 2-Diabetiker und Bauchträger

Zu gut gelebt, zu viel gegessen, zu wenig bewegt? Viele Typ 2-Diabetiker haben ein chronisch schlechtes Gewissen. Das ist nicht gut für den Blutzucker. Die Sorge, etwas falsch gemacht zu haben, treibt den Blutzucker erfahrungsgemäß höher als ein kohlenhydratlastiges Essen. Sie müssen sich nicht von all Ihren Gewohnheiten trennen. Oftmals sind nur kleine Korrekturen bei der Zusammenstellung Ihrer Mahlzeiten nötig. Ein guter Einstieg in Ihr Diabetes-Management ist, sich von einigen gängigen Denkmustern zu lösen: 10 Tipps für Typ 2-Diabetiker und Bauchträger weiterlesen

Nostalgischer Weihnachtsteller

Ab September füllen sich die Supermarktregale schlagartig mit Weihnachtsleckereien. Wir fragen uns, wer zu diesen spätsommerlichen Temperaturen eigentlich schon Pfefferkuchen essen will. Dabei ist es noch gar nicht solange her, dass im September noch nicht an Weihnachten gedacht wurde. Weihnachtskekse gab es früher erst um den 1. Advent herum zu kaufen. Und es ist auch noch gar nicht solange her, dass man Weihnachtskekse kauft. Sie wurden selbst gebacken. Nostalgischer Weihnachtsteller weiterlesen

Alle Jahre wieder

Zu Weihnachten wird in den meisten Familien gut und gern geschlemmt. Das ist schon seit langen Zeiten so und ist heute nicht anders. Mit dem Unterschied, dass heute die meisten von uns – dank der Ernährungsaufklärung der letzten fünfzig Jahre – ein schlechtes Gewissen dabei haben. Und genau das ist schlimmer für die Figur als es ein opulentes Essen sein könnte. Alle Jahre wieder weiterlesen