Muss man unbedingt frühstücken?

Das Frühstück wurde in Fachkreisen gern als wichtigste Tagesmahlzeit ausgelobt. Im wirklichen Leben sind die Meinungen über ein ordentliches Frühstück geteilt. Da gibt es die begeisterten Frühstücker, die morgens auf nichts Kulinarisches verzichten möchten und ohne Frühstück nicht in den Tag starten können. Und da gibt es die anderen, die Morgenmuffel, die morgens keinen Bissen herunter kriegen. Sollen die ernsthaft auch ordentlich frühstücken? Es verbietet sich eigentlich von selbst, Menschen zum Essen zu raten, wenn sie keinen Hunger haben, egal um welche Tageszeit es sich handelt. Muss man unbedingt frühstücken? weiterlesen

Ostereier – mit oder ohne Dusche?

Nach Aussage der Verbraucherzentrale Hamburg können ungekochte Eier noch bis zu zwei Wochen nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums zum Kochen, Backen und Braten verwendet werden. Roh sollten sie dann besser nicht mehr verarbeitet werden. Für Nachspeisen wie Tiramisu müssen die Eier möglichst frisch sein. Gekochte Eier halten sich länger als vier Wochen, vorausgesetzt, sie sind nicht abgeschreckt. Durch das Abschrecken nach dem Kochen bildet sich eine Luftschicht zwischen Ei und Schale. Das Ei lässt sich dann zwar leichter pellen, allerdings können auch Mikroorganismen durch die Schale eindringen. Die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt, abgeschreckte Eier nicht länger als zwei Wochen zu lagern. Die Liste der Verbraucherzentrale zur Mindesthaltbarkeit von Lebensmitteln ist als PDF im Internet herunterzuladen.

Aber sonst gesund?

Auf Radio Okerwelle (104,6) läuft am Dienstag nach Ostern, dem 18.04.2017, kurz nach den 15 Uhr-Nachrichten meine Sendung  über Ernährungsmythen und darüber, was wir so alles tun, um gesund zu bleiben oder lassen, um nicht krank zu werden. Was ist dran an  Detox-Kuren und Superfood? Sind Hanf- und Kokosöl wirklich so gesund, wie uns die Werbung glauben machen will? Und müssen wir unbedingt frühstücken, sogar dann, wenn wir gar keinen Hunger darauf haben? Fragen über Fragen, die in der Sendung einige überraschende Antworten finden.

Bunte Ostereier

Bunt gefärbte Eier haben eine lange Tradition. Bei Ausgrabungen in Südafrika wurden 60.000 Jahre alte dekorierte Straußeneier gefunden. Sumerer und Ägypter verwendeten verzierte Straußeneier als Grabbeigabe. Bereits in vorchristlicher Zeit wurden rot gefärbte Eier der Frühjahrsgöttin Ostara als Fruchtbarkeitssymbole geopfert. Etwa ab dem 13. Jahrhundert fanden sie in Deutschland als christliches Symbol der Auferstehung Eingang in kirchliche Rituale. Spätestens seit dem 16.Jahrhundert wurden sie für die Ostereiersuche in Gras und Gebüschen versteckt. Die Frage, wer sie dort versteckt, wurde je nach Region unterschiedlich beantwortet. In der Schweiz war es der Kuckuck, im Westfälischen der Osterfuchs, in Thüringen der Storch und in Böhmen der Hahn. Letztlich hat sich der Osterhase gegen diese geballte Konkurrenz durchsetzen können.1682 enttarnte der Mediziner Georg Franck von Franckenau die Frage nach der Herkunft als eine Fabel, „die man Simpeln und Kindern“ zur Freude und Belustigung der Erwachsenen aufbinde. Den Osterhasen und seine Anhänger hat es nicht gestört. In jungen Familien ist das Färben und anschließende Suchen der bunten Eier noch immer untrennbar mit dem Osterfest verbunden. Bunte Ostereier weiterlesen

Die Landkarte des guten Geschmacks

Der neue Slow Food Genussführer Deutschland 2017/18 ist da. Am unteren Buchrand so leuchtend orange wie „ein Kürbis frisch vom Feld“ und mit 605 Seiten und mehr als 500 getesteten Lokalitäten fast genau so dick. Mit mehr als 500 getesteten Gasthäusern, Restaurants und Fischkaten ist er ein unverzichtbarer Wegweiser für die regionale Küche. Davon sind in der neuen Ausgabe 157 neue Lokale – überwiegend aus dem Norden und Osten – hinzu gekommen. 50 der in den älteren Ausgaben erwähnten Lokale wurde das Schnecken-Emblem aberkannt.

Besonders freut die Slow Fooder, dass die Deutschlandkarte auf den Umschlagseiten des Genuss-führeres mit vielen roten Stecknadelköpfen gespickt ist. Ein Hinweis auf diejenigen Lokalitäten, die nach den Slowfoodgrundsätzen arbeiten. Danach gibt es zunehmend empfehlenswerte Lokale und immer weniger weiße Flecken. Die Landkarte des guten Geschmacks weiterlesen

Petition gegen die Bevormundung der Ernährungsberatung durch die Krankenkassen

Die von der DGE empfohlene Ernährung ist für viele Menschen kontrainduziert. Durch die Kohlenhydratliberalisierung werden viele Stoffwechselstörungen (Diabetes, Fettstoffwechselstörungen etc) verschlimmert. Das ist in Beraterkreisen schon seit Jahrzehnten bekannt. Leider hat sich dieses Wissen noch nicht bei den Krankenkassen durchsetzen können. Sie berufen sich auf die Aussagen der DGE und bezuschussen verordnete Ernährungsberatung nur, wenn diese auf der Basis der DGE-Empfehlungen geschehen. Petition gegen die Bevormundung der Ernährungsberatung durch die Krankenkassen weiterlesen

Druck Dir mal ´ne Pizza

Schon wieder klopft die schöne neue Welt an meine Tür. Das hat sie im Laufe meines Lebens schon oft getan. Was ist es jetzt? Ein Drucker. Nicht der, der in meinem Arbeitszimmer manchmal Papiere frisst und sie in verschmierten Fetzen unter Zwang und zeitraubender Kleinarbeit wieder hergibt. Mit dem kann ich inzwischen umgehen. Aber das hier übertrifft alles. Ein Essensdrucker, der auf Befehl Pizza ausdruckt oder Kartoffelbrei und Erbsen in Form von kleinen Empire-State-Buildings auf unsere Teller häufeln kann. Druck Dir mal ´ne Pizza weiterlesen

Die Geburt eines Leckerbissens: Amaretto-Zipfel

Dazu braucht es die Verkettung mehrerer unglücklicher Umstände. Man komme am späten Abend nach Hause und sinke in den Fernseh-Sessel. Dann fällt einem siedend heiß ein, das man doch am nächsten Tag etwas Kulinarisches zum Buffet einer Weihnachtsfeier beisteuern wollteamarettozipfel. Na dann aber hurtig. Ab in die Küche und einen Teig aus geriebenen Mandeln, Rohrzucker, Butter, einem Ei, einem Teelöffel Backpulver und etwas Vanillezucker angerührt und in eine leicht gefettete Springform gefüllt. Perfekt? Perfekt! Ab in den Backofen und die Temperatur unbedingt zu hoch einstellen. Die Geburt eines Leckerbissens: Amaretto-Zipfel weiterlesen

10 Tipps für Typ 2-Diabetiker und Bauchträger

Zu gut gelebt, zu viel gegessen, zu wenig bewegt? Viele Typ 2-Diabetiker haben ein chronisch schlechtes Gewissen. Das ist nicht gut für den Blutzucker. Die Sorge, etwas falsch gemacht zu haben, treibt den Blutzucker erfahrungsgemäß höher als ein kohlenhydratlastiges Essen. Sie müssen sich nicht von all Ihren Gewohnheiten trennen. Oftmals sind nur kleine Korrekturen bei der Zusammenstellung Ihrer Mahlzeiten nötig. Ein guter Einstieg in Ihr Diabetes-Management ist, sich von einigen gängigen Denkmustern zu lösen: 10 Tipps für Typ 2-Diabetiker und Bauchträger weiterlesen